Datensicherheit und -sicherung

Datensicherung: Eine regelmäßige Sicherung sämtlicher Büchereidaten ist unverzichtbar, da Computerdaten verloren gehen, zerstört oder verfälscht werden können. Bei der Sicherung wird mittels einer speziellen Software oder mithilfe des Bibliotheksprogramms in regelmäßigen kurzen Abständen eine Kopie der Daten auf Speicher-Sticks, externen Festplatten oder anderen externen Datenträgern erstellt. Die externen Datenträger sind räumlich getrennt von den Originaldaten aufzubewahren.

Passwort-Schutz: Ein Passwort ist ein Kennwort, das den Zugang zu Informationen ermöglicht bzw. für Unbefugte verhindert. Auch die nicht beabsichtigte Zerstörung von Daten wird dadurch erschwert. Jedes Mitglied des Büchereiteams erhält ein eigenes Passwort.

Virenschutz: Computerviren sind Programme, die sich vervielfachen, in andere Programme hineinkopieren und zugleich schädliche Funktionen in einem Rechnersystem ausüben. Die Übertragung auf den eigenen Rechner erfolgt beim Datenaus- tausch, z.B. beim Einspielen von externen Speichermedien oder über das Internet. Spezielle Virenschutzprogramme und Firewalls (bei Internetnutzung), die alle ständig aktualisiert werden müssen, schützen die Datenbestände.

Datenschutz: Für den Einsatz von EDV gelten besondere Gesetze und Bestimmungen, insbesondere bei der Erfassung von personenbezogenen Daten. Unbefugte dürfen keinen Zugriff auf die Daten erhalten. Über die im jeweiligen Bistum geltenden Datenschutzbestimmungen geben die Datenschutzbeauftragten der Diözesen Auskunft (s. auch Kap. 19 „Rechtsfragen in der Büchereiarbeit“).