Selbstverständnis & Profil

Katholische Büchereiarbeit

Öffentliche Büchereien sind offen für jeden, unabhängig von Alter, Nationalität oder Konfession. Büchereien tragen neben anderen Einrichtungen zur Versorgung der Bevölkerung mit Information, Bildung und Unterhaltung bei. Öffentliche Büchereien bieten Medienvielfalt für unterschiedliche Zielgruppen zur Ausleihe an.

Mit der finanziellen Ausstattung und Unterhaltung von Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖBs) kommt die Katholische Kirche ihrem kirchlichen Bildungsauftrag nach. Mit ihren Büchereien leistet die Kirche einen erheblichen Beitrag zur Förderung der Teilhabe von Menschen an Bildung und Medienangeboten, zur Sicherung von Chancengerechtigkeit und gelebter Spiritualität in der Gesellschaft.

Katholische Öffentliche Büchereien verstehen sich – aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern – als Bildungs- und Begegnungsstätten. Mit ihrer Veranstaltungsarbeit und ihrer Förderung von Lese- und Medienkompetenz prägen die KÖBs das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Kirchengemeinden und Kommunen.

Die Katholische Öffentliche Bücherei ist ein pastoraler Ort, an dem sich die Gemeinde trifft. KÖBs sind immer auch Stätten eines ersten Kontaktes zur Kirchengemeinde, die Zugezogenen und bisher Kirchenfernen als Anlaufstelle dienen können.

Mit ihren niederschwelligen Angeboten sind KÖBs Treffpunkte und bieten Raum für Integration und Inklusion. KÖBs sind ‚dritte Orte‘, die neben dem eigenen Zuhause und dem Arbeitsplatz dazu da sind, den Menschen eine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen. KÖBs sind öffentliche, nicht-kommerzielle, einladend gestaltete Räume.

Für die Katholischen Öffentlichen Büchereien ist der Deutsche Bibliotheksverband ein wichtiger Partner in der Lobbyarbeit.

  

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