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Art des Inhalts/Sprache/Bevorzugter Titel

Art des Inhalts

Auch die Beschaffenheit des Inhalts kann erfasst werden. Hier geht es um eine genauere Bestimmung der thematischen und inhaltlichen Aspekte und Gegenstände eines Mediums. Im entsprechenden Datenfeld sind Listen hinterlegt, aus denen man eine passende inhaltliche Bestimmung auswählen kann. Die Formbegriffe aus der Liste werden unabhängig vom vorliegenden Datenträger vergeben: „Bildband“ wird also auch für eine CD-ROM mit hohem Bildanteil benutzt.

Folgende Inhalte stehen für das Feld „Art des Inhalts“ zur Verfügung:

Ausstellungskatalog

Film

Monografische Reihe

Autobiografie

Hochschulschrift

Sachbilderbuch

Bibliografie

Hörbuch

Schulbuch

Bildband

Hörspiel

Software

Bilderbuch

Jugendbuch

Spiel

Biografie

Jugendsachbuch

Webseite

Comic

Kinderbuch

Wörterbuch

Enzyklopädie

Kindersachbuch

Zeitschrift

Festschrift

Konferenzschrift

Zeitung

Sprache

Hier ist die Sprache einzutragen, in der das vorliegende Medium artikuliert ist. Im Falle einer DVD mit mehreren Tonspuren sollten hier alle Sprachen aufgelistet werden, zwischen denen eine Benutzerin im Sprachmenü auswählen kann. Anzugeben sind auch optionale Untertitel zur Tonspur. Diese Angaben werden jedoch nur dann angegeben, wenn sie der Disk selbst oder dem Begleitmaterial entnommen werden können. Diese Angaben kommen den Bedürfnissen fremdsprachiger Büchereibenutzerinnen entgegen und unterstützen den Fremdsprachenerwerb von Lernenden. Gleiches gilt auch für CD-ROMs mit Sprachauswahl.

In speziell dafür vorgesehenen Feldern werden darüber hinaus alle Hilfen erfasst, die spezifisch für Menschen mit einer Behinderung gedacht sind (unabhängig von Sprache). Dazu gehören Untertitel für Hörgeschädigte oder Audiodeskriptionen für Sehbehinderte.

Handelt es sich um eine zweisprachige Ausgabe, ist also ein Text sowohl im Originalwortlaut als auch im übersetzten Wortlaut abgedruckt, werden beide Sprachen angegeben.

Bevorzugter Titel des Werkes

Der bevorzugte Titel des Werks ist ein Kernelement. Sollte der bevorzugte Titel des Werks nicht aus der Vorlage zu ermitteln sein, so ist es zulässig, ihn wegzulassen. Ist ein Werk aufgrund seiner Übersetzung unter unterschiedlichen Titeln bekannt, so wird stets der fremdsprachige Originaltitel eingetragen. Der „bevorzugte Titel des Werks“ ist demnach zu unterscheiden vom „Haupttitel“, den man auf der deutschen Ausgabe vorfindet und von der Titelseite abschreiben kann.