Jahresbericht

Der Jahresbericht bietet eine gute Möglichkeit, dem Träger und auch der Presse die Arbeit des vergangenen Jahres vorzustellen und schriftlich zu dokumentieren. Im Gegensatz zu den nüchternen Zahlen des Statistikformulars soll der Jahresbericht diese Daten einordnen und bewerten. In ansprechender Form informiert der Bericht über die Aktivitäten der Bücherei im Laufe des vergangenen Jahres. Die Zahlen der Jahresstatistik werden verständlich erläutert, z.B. durch grafische Darstellungen (Tabellen, Diagramme) sowie durch Vergleiche zu den Vorjahreswerten. Berichte über Aktionen und Veranstaltungen werden durch Fotos, Presseartikel u.Ä. anschaulicher und attraktiver.
Wenn möglich, sollten positive und negative Entwicklungen begründet sowie ein Ausblick auf die zukünftige Arbeit gegeben werden.

Beispiele für gelungene Jahresberichte finden sich auf den Internetseiten der diözesanen Fachstellen und der beiden Verbände.

Teigelkämper, Sabine: Tue Gutes und rede darüber : Jahresberichte in öffentlichen Bibliotheken. // In: Bibliotheksforum Bayern. - 2007, Heft 1, S. 42-4. - Letzter Zugriff am 28.10.2014

Donhauser, Eva: Jahresberichte wirkungsvoll gestalten. - Special-Vortrag beim Buch- und Medieninformationstag von Eva Donhauser, Landesfachstelle, Außenstelle Regensburg im Herbst 2010

Einige Beispiele von Jahresberichten aus Büchereien im Sankt Michaelsbund:

Abb. 15.1 Jahresbericht der Bücherei Essenbach

Jahresbericht "mal anders"

Welche Methoden gibt es, die Wirksamkeit von Angeboten zu messen? Die Kolleginnen und Kollegen der Stadtbibliothek Erlangen haben etwas Neues ausprobiert und ihren Jahresbericht 2015 verfilmt:

Der Filmclip, der den Jahresbericht filmisch darstellt, begeistert die Menschen in den sozialen Netzwerken. Besonders beliebt ist der Film wohl deswegen, weil er nicht die reinen Ausleihzahlen und Daten, sondern den Einfluss der Bibliothek auf die Menschen in der Umgebung in den Vordergrund stellt; auch die Bürgerinnen und Bürger selbst kommen zu Wort. Stadträte und Bürgermeister wurden in einem Anschreiben informiert. Nicht zuletzt ist es auch eine Art Imagefilm. Schauen Sie doch einfach selbst!

(Ergänzt von E. Kreutzkam am 04.03.2016)